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Franken
"Sende mir noch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken..."  schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe an seine Frau Christiane. 
Franken ist mit 6100 ha Anbaufläche flächenmäßig auf Platz 6 in Deutschland liegend und bringt sehr spezielle Weine hervor. Sie stellen quasi den Gegenpart zu den leicht verspielten Moselweinen dar. Frankenweine sind gern mit dem Adjektiv »knorzig« oder »fränkisch trocken« versehen. Als zumeist durchgegorene Weine weisen sie kaum Restzucker auf, sodass Weine mit nur 2 g/l keine Seltenheit sind. Das mag Freunde des halbtrockenen oder lieblichen erschrecken. Dennoch ist die klare Empfehlung an beide Lager, das Gegenteil mal zu probieren. Ein fruchtiger muskatbetonten Müller-Thurgau oder ein vollmundiger Silvaner aus dem Frankenland, ist absolut ein Genuss. 

Im Frankenland sind vier Bodentypen zu Hause. Gipskeuper im Steigerwald, Lettenkeuper an der Volkacher Mainschleife, Muschelkalk um Würzburg und Buntsandsteinböden zwischen Miltenberg und Sulzbach.

Goethe liebte es jedenfalls mineralisch und frisch, wie seine Worte an die Gattin bis heute bezeugen: „Sende mir noch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken und ich bin verdrießlich, wenn mir mein gewohnter Lieblingswein abgeht.“