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Nahe
Warum in die Ferne schweifen, wenn es Wein gibt von der Nahe?
Schon die Römer hatten das Potenzial der Nahe für sich entdeckt. Dennoch blieb die Nahe lange im Deckmantel der Rheinweine. Selbst die staatliche Verfügung als eigene Weinbauregion von 1935 änderte daran nichts. Erst als die heutigen Grenzen des Anbaugebiets Nahe 1971 mit dem Weingesetz festgelegt wurden, mussten die Winzer »Nahe« auf dem Etikett ausweisen.

Südlich des Rheingau und westlich von Rheinhessen gelegen, finden sich auf ca. 4200 ha Anbaufläche die unterschiedlichsten Bodenarten: Porphyr, Rotsandstein, Schiefer, Mergel, Quarzit, Lehm, Löss und verwittertes Tonmaterial. Alle paar hundert Meter ändert sich der Boden. So ergeben sich häufig deutliche Unterschiede innerhalb einer Rebsorte. Das macht die Weine von der Nahe vielfältig, aber zugleich auch ausgewogen.

Die feinrassigen Rieslinge aus Steillagen mit Schieferböden zählen zu den Besten Deutschlands. International standen sie mit den Rheingau Rieslingen vor dem 1. Weltkrieg so hoch im Kurs, dass sie damals teurer als Bordeauxweine waren. Auch heute zählt man sie zur Riege der internationalen Spitzenweine, was sich auch im Preis ausdrückt. Während die Riesling Bestockung mehr als ¼ der Anbaufläche ausmacht, bringt es Müller-Thurgau auf knapp 13%. Diese zwei wichtigsten Rebsorten der Nahe, erreichen auf den Porphyrböden eine wunderbare Mineralität.