Willkommen Weingut Marrenon, eines der renommiertesten Weingüter im Herzen des malerischen Luberon und Ventoux, eingebettet im UNESCO-Naturpark. Die Weinberge profitieren von der einzigartigen Kombination aus mediterranem Klima und mineralreichen Böden, die den Weinen ihre außergewöhnliche Frische, Fülle und Aromenvielfalt verleihen.
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2023 Grand Marrenon Rouge
Die Rebstöcke – allesamt über 30 Jahre alt – wurzeln tief in Lehmböden, Kalkstein und kiesigem Geröll. Alte Reben, wenig Ertrag, dafür viel Ausdruck. Ausgebaut wird er ganz behutsam in französischer Eiche – ohne Abstich, mit 30% neuen Fässern und viel Fingerspitzengefühl. Cuvée 80% Syrah & 20% Grenache noir - zwei Rebsorten, die sich hier perfekt ergänzen: Würze trifft Frucht, Struktur trifft Eleganz. Und das alles mit echtem Lagerpotenzial – locker 5 bis 10 Jahre. Im Glas zeigt sich Grand Marrenon tief rubinviolett – schon die Farbe verspricht Konzentration. In der Nase ein intensives, verführerisches Spiel aus reifen, fast kandierten Früchten und einem Hauch von hellem Tabak. Am Gaumen startet er weich, fruchtbetont und charmant – dann wird’s spannend. Das Holz bringt Schmelz, dazu gesellen sich Noten von Leder, schwarzer Olive und eine feine Würze. Alles wirkt harmonisch, rund und seidig – mit gut eingebundenen Tanninen, die Struktur geben, aber niemals stören. Servierempfehlung: Harmoniert großartig mit geschmortem Fleisch, gegrillten Steaks oder würzigem Käse. Bewertungen | Jahrgang 2024: Vinous: 90 Punkte
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2023 Les Fées Coiffées Ventoux
Raus aus den gewohnten Pfaden alter Appellationen und rein in neue Charakter-Terroirs. Was bleibt? Der Stil: Eleganz, Tiefe und samtweiche Tannine. Die Trauben für LES FÉES COIFFÉES stammen von sonnenverwöhnten Kalksteinlagen am Ventoux-Massiv. Geerntet wird erst Ende September – Zeit genug also, um wirklich reife, aromatische Trauben zu selektieren. Und das schmeckt man vom ersten Schluck an. Im Glas schimmert er rubinrot und tief. Die Nase? Voll auf schwarzer Johannisbeere unterwegs, intensiv, aber nicht aufdringlich. Am Gaumen bleibt’s fruchtig mit dunklen Beeren, dazu ein Hauch Himbeere, der dem Ganzen Frische verleiht. Der Grenache Noir (90%) bringt Fülle und Balance mit. Und das Finale? Lang, charmant und voller Frucht, mit Tanninen, die man eher fühlt als schmeckt – so fein, dass sie fast unter dem Radar bleiben. Servierempfehlung: Perfekt zu einem klassischen Boeuf Bourguignon oder gegrillten Lammkoteletts. Auch mit einem kräftigen Käse macht er sich super.
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2024 Les Villages Perchés Luberon
Les Villages Perchés Luberon stammt aus dem Herzen des Luberon, aus handverlesenen Parzellen auf ton- und kalkhaltigen Böden, auf rund 300 bis 400 Metern Höhe. Die Reben genießen hier kühle Nächte und sonnige Tage. Perfekte Bedingungen, damit die Trauben langsam und gleichmäßig reifen. Das Ergebnis: frische Frucht, elegante Struktur und ein richtig stimmiger Gesamteindruck. Im Glas leuchtet er rubinrot, mit einem Hauch Tiefe. Die Nase? Wildkräuter, geröstete Haselnüsse, ein Touch Mokka dazu feine florale Noten von Veilchen, fast poetisch. Und dann dieser Einstieg am Gaumen: weich, schmeichelnd, fast wie ein rotes Fruchtcoulis mit Himbeere, Cassis und einem kleinen Kick Lakritze, gerösteter Nuss und Pfeffer aus dem Barrique. Alles sitzt. Alles balanciert. Frische und Struktur reichen sich die Hand bis zum langen, samtigen Finale. Servierempfehlung: Er kann was als Aperitif. Aber so richtig aufblühen tut er mit marinierten Hähnchenspießen vom Grill, mit Kräutern durchzogenem Fleisch oder einer herzhaften Ratatouille aus der Provence.
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2023 Marrenon Sepia
Vor Millionen von Jahren schwamm hier, wo heute die Reben stehen, das Urmeer. Zurückgelassen hat es Ammoniten und andere Meerestiere – versteinert, aber noch immer sichtbar in den steinigen Hängen des Grand Luberon. Genau hier wachsen die Trauben für Marrenon´s Sépia: auf kalkhaltigem Tonboden, in kleinen, sorgsam ausgewählten Parzellen mit niedrigem Ertrag – Qualität statt Masse, ganz klar. Eine kraftvolle Cuvée aus 70% Syrah und 30% Grenache noir, von denen 20% sechs Monate in Holzfässern reifen durften. Das verleiht ihm Tiefe, Struktur und eine wunderbar feine Holznote. Im Glas zeigt er sich dunkel mit purpurfarbenem Schimmer – ein echter Hingucker. In der Nase warten rote und dunkle Beeren: Heidelbeere, schwarze Johannisbeere, dazu eine feine Würze von Vanille und Zimt – edel, nicht aufdringlich. Am Gaumen ist Sépia vollmundig, seidig und wunderbar ausgewogen. Da sind Veilchen, da ist Süßholz, da sind rote Früchte – alles fein verwoben mit zarten Röstaromen und geschmeidigen Tanninen. Servierempfehlung: Am besten zu einem zart gegarten Kalbsfilet oder kräftigem, gut gereiftem Käse. Und wer mag: Sepia hat echtes Lagerpotenzial – kann also auch gern noch ein paar Jahre im Keller schlummern.
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2022 Les Roches d'Or Châteauneuf-du-Pape
Dieser Wein stammt aus dem östlichen Teil von Châteauneuf-du-Pape, wo die Reben auf einer Mischung aus Sand und Kieseln wachsen – ganz ohne den typischen Kalkstein des Westens. Das Ergebnis ist ein Châteauneuf, der auf Finesse und Ausdruck setzt. Der Ausbau erfolgte bewusst ohne Holz, stattdessen in großen Fässern, um die pure Frucht und würzige Aromatik zu bewahren. Im Glas zeigt er sich in tiefem Rubinrot. Die Nase ist sonnig und mediterran – mit reifen dunklen Früchten und einem Hauch von Garrigue, den wilden Kräutern der Provence. Am Gaumen startet er weich und rund, die Tannine sind noch jung, aber bereits elegant eingebunden. Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren, dazu Pfeffer, Thymian und ein Hauch Lakritz – mit jeder Sekunde gewinnt der Wein an Komplexität. Trotz seiner Kraft bleibt er balanciert, mit einer feinen Frische, die ihn erstaunlich trinkfreudig macht. Servierempfehlung: Perfekt zu kräftigen Gerichten wie geschmorten Lammkeulen, würzigen Rippchen oder rustikalen Eintöpfen. Ein echter Charakterwein, der gern in guter Gesellschaft glänzt.
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2024 Grand Marrenon Blanc
Ein Weißwein aus dem Luberon, der Fülle und Frische erstaunlich gut zusammenbringt. Der Grand Marrenon stammt aus besonders ausgewählten Parzellen an den Hängen des Luberon und wird aus Vermentino und Grenache Blanc komponiert. Die kalkhaltigen, steinigen Tonböden liefern dabei die Grundlage für seine mineralische und zugleich kraftvolle Art. Im Glas zeigt sich der 2024er hellgelb mit goldenen Reflexen. In der Nase verbinden sich weiße Blüten mit feinen Fruchtaromen. Dazu kommen dezente Anklänge von Anis und Fenchel sowie eine zurückhaltende Holznote. Am Gaumen wird der Wein deutlich voller. Honig und feine Röstaromen treffen auf eine lebendige Säure, die für Spannung sorgt und verhindert, dass die 14 % Alkohol schwer wirken. Der Ausbau zu 70 % im Tank und 30 % im Barrique ist dabei sehr schön dosiert: Das Holz gibt Struktur und Cremigkeit, bleibt aber im Hintergrund. Im langen Finale kommen nochmals Vanille und feine Röstnoten zum Vorschein. Für uns ist der Grand Marrenon ein Luberon Blanc mit Charakter, der besonders dann interessant wird, wenn man keinen dünnen, ausschließlich frischen Weißwein sucht, sondern etwas mehr Tiefe im Glas haben möchte. Food pairing: Bei etwa 12 °C servieren. Ein hervorragender Begleiter zu kräftigeren Fischgerichten, Hummer oder einer cremigen Küche. Bewertungen | Jahrgang 2024: Decanter: 92/100 Punkten James Suckling: 91/100 Punkten Jancis Robinson: 15/20 Punkten
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2025 Cotes du Rhone Rouge Le Fleuve Roi
Ein Côtes du Rhône, der nicht auf schwere Frucht setzt, sondern auf Würze, Frische und saftige Struktur. Genau diese etwas kühlere Interpretation gefällt uns am Le Fleuve Roi besonders gut. Grenache bringt die reife Frucht, Syrah sorgt für Würze und zusätzliche Spannung. In der Nase zeigt sich zunächst eine markante würzige Note, dazu kommen reife rote Früchte. Am Gaumen wirkt der Wein konzentriert und gleichzeitig erstaunlich lebendig. Die Frucht ist saftig und fast reif bis überreif, bleibt aber durch die vorhandene Frische klar und präzise. Die Tannine fühlen sich weich und griffig an, ohne trocken oder kantig zu werden. Der Ausbau im Tank auf der Feinhefe passt hier sehr gut. Der Wein bekommt dadurch Substanz und Tiefe, ohne dass Holz die charakteristische Frucht und Würze überlagert. Für uns ist das ein moderner Côtes du Rhône von der südlichen Rhône, der seine Herkunft nicht verleugnet, aber deutlich frischer und geradliniger auftritt als viele schwerere Vertreter der Region. Food pairing: Bei etwa 14 °C servieren. Besonders schön zu geschmortem Fleisch, Lamm, würzigen Grillgerichten, Ratatouille oder einer kräftigen mediterranen Küche.
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2023 Gardarem Marrenon
2023 Gardarem Marrenon ist ein kraftvoller, charaktervoller Rotwein aus dem Herzen des Luberon. Entstanden auf ausgewählten Höhenlagen zwischen 400 und 500 Metern, wo kalkhaltige, steinige Böden und kühle Winde ideale Bedingungen für tiefgründige, aromatische Trauben schaffen. Durch die Kombination von südlich gelegenen, warmen Parzellen und höherliegenden Nordhängen entsteht ein Wein, der Fülle, Spannung und Eleganz harmonisch vereint. Schon im Glas zeigt sich seine Persönlichkeit: eine dichte, dunkle Farbe mit lebendigen violetten Reflexen. In der Nase entfaltet der Gardarem ein vielschichtiges Aromenspiel aus schwarzen Johannisbeeren, gerösteten Nüssen, edlem Holz, feinem Tabak und einer würzigen Note von schwarzem Pfeffer. Am Gaumen präsentiert er sich strukturiert und intensiv, mit kraftvollen, aber geschmeidigen Tanninen und einem langen, mineralisch unterlegten Finale. Der 2023er Jahrgang zeigt sich erneut mit beeindruckender Tiefe und bemerkenswertem Reifepotenzial. Bei 16-18 °C serviert und idealerweise zwei Stunden vorher dekantiert, entfaltet er seine ganze Komplexität. Perfekt zu kräftigen Fleischgerichten, geschmorten Speisen oder gereiftem Käse. Seine Struktur erlaubt eine Lagerung von über 15 Jahren, in denen er weiter an Feinheit und Ausdruck gewinnen wird. Der Gardarem Marrenon steht für die Verbundenheit der Winzer mit ihrer Region: ein Wein, der die charakteristischen Böden des Luberon und die Leidenschaft seiner Erzeuger authentisch widerspiegelt. Ein ausdrucksstarker Rotwein für Genießer, die Handwerk, Herkunft und Tiefe im Glas schätzen.
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2023 Orca Vieilles Vignes
Der Orca ist kein Wein für jedes Jahr. Marrenon legt ihn nur auf, wenn der Jahrgang die Voraussetzungen dafür mitbringt. Die Basis bilden zu 90 % sehr alte Grenache-Reben und zu 10 % Syrah, gewachsen an den Südhängen des Mont Ventoux. Die kargen, steinreichen Lehm- und Kiesböden sowie die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen für viel Konzentration, ohne dass die Frische verloren geht. In unserer Verkostung zeigte der Orca Vieilles Vignes eine beeindruckende Tiefe. Reife Sauerkirschen treffen auf süße Gewürze und feine Tabaknoten. Am Gaumen kommt viel dunkle und rote Frucht hinzu, erinnert an schwarze Johannisbeeren und frischen Beerenlikör. Trotz seiner Kraft bleibt der Wein erstaunlich geschmeidig. Die Tannine aus Holz und Trauben sind fein eingebunden und geben ihm Halt, statt ihn auszubremsen.Was uns besonders gefällt, ist die Verbindung aus Kraft und Finesse. Die 15 % Alkohol wirken nicht vordergründig, weil Frucht, Säure und Struktur gut zusammenspielen. Der Abgang ist lang, frisch und tief. Ein Rotwein, der mit etwas Luft deutlich an Ausdruck gewinnt und gleichzeitig über ein beachtliches Reifepotenzial verfügt. Der einjährige Ausbau im Fass, davon nur 10 % in neuem Holz, unterstützt den Wein, ohne seine Herkunft zu überdecken. Für uns ein charaktervoller Rotwein vom Mont Ventoux, der bereits jetzt viel Freude macht, aber ebenso interessant für den Keller ist. Servierempfehlung: Nicht zu warm servieren, ideal bei etwa 17 °C und am besten rund 3 Stunden vor dem Genuss dekantieren. Besonders passend zu Entenbrust, geschmorter Lammschulter und Wild. Und wer es spannend mag: Auch zu einem kräftigen Schokoladendessert kann der Orca erstaunlich gut funktionieren. Bewertungen | Jahrgang 2023: Concours Terre de Vins: GOLD (April 2026) Vinous: 90/100 Punkten
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2025 Marrenon Rosace
Am Fuße des 1.912 Meter hohen Mont Ventoux, dem "Riesen der Provence", wachsen die Trauben für diesen Rosé auf kargen, kiesbedeckten Kalk-Ton-Böden. Die Sonne des Südens, die Höhenlage und der Wind vom Berg sorgen für perfekte Bedingungen: viel Aroma, schöne Frische und eine lebendige Struktur. Im Glas zeigt sich der Marrenon´s Rosace mit einem intensiven, klaren Roséton. Die Nase ist fein, mit Aromen roter Früchte, dabei fast leicht verspielt. Am Gaumen knackig, lebendig, offenherzig. Ein Rosé, der nicht lange fackelt, sondern direkt gute Laune macht. Das Finale? Aromatisch, fein, und einfach rund. Servierempfehlung: Ob zu einer Platte mit feinen Wurstwaren, zu Gegrilltem an einem Sommerabend oder ganz pur auf der Terrasse - Rosace Ventoux ist unkompliziert, charmant und immer in guter Gesellschaft.
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2024 Crucem Crozes-Hermitage
Dieser Syrah zeigt die kühlere, präzisere Seite der Rhône. Beim 2024 Crozes-Hermitage Crucem hat uns besonders gefallen, wie gut Frische und Fülle zusammenfinden. Kein schwerer Rhône-Rotwein, sondern ein Wein mit Spannung, feiner Frucht und bemerkenswert geschmeidigen Tanninen. Im Mittelpunkt steht 100 % Syrah. Im Glas und in der Nase zeigt er viel rote und dunkle Beerenfrucht, vor allem Heidelbeere und Johannisbeere, dazu die für Syrah so schöne florale Note von Veilchen. Die Frucht wirkt frisch und klar, nicht marmeladig. Am Gaumen straff und gleichzeitig samtig. Die Tannine geben ihm Halt, bleiben aber fein und gut eingebunden. Ein kurzer Ausbau in gebrauchten Eichenfässern unterstützt die Struktur, ohne die Frucht mit Holz zu überdecken. Die Crozes-Hermitage AOC gehört zur nördlichen Rhône und ist stark von unterschiedlichen Terrassen und Flusssedimenten geprägt. Beim Crucem stehen besonders die kühleren, kiesreichen Lagen im Vordergrund. Genau diese Herkunft spiegelt sich für uns in der lebendigen Frische des Weins wider. Unser Tipp: Bei etwa 14 °C servieren. Passt hervorragend zu Lamm, Geflügel aus dem Ofen, gegrilltem Fleisch oder mediterranen Gemüsegerichten. Ein schöner Syrah für alle, die Rhône-Weine mit Charakter mögen, aber keine übermäßige Schwere suchen.
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2024 Les Trois Chaines Gigondas
Ein Gigondas mit ordentlich Druck, aber ohne unnötige Schwere. Genau das macht die Cuvée aus 50 % Grenache Noir und 50 % Syrah für uns so interessant. Die warme, sonnenverwöhnte Seite der südlichen Rhône ist klar erkennbar, trotzdem bringt der Wein genügend Frische mit, damit er nicht breit oder schwer wirkt. In der Nase geht es in Richtung reifer roter Früchte, dazu kommen feine Röstaromen, die an geröstete Haselnüsse erinnern, und ein Hauch Himbeerlikör. Am Gaumen zeigt der Gigondas von Marrenon seine ganze Kraft: saftig, konzentriert und mit viel reifer Frucht. Die lange Maischegärung bringt Struktur und Tiefe, während die drei Monate im Holz die kräftige Frucht etwas abrunden. Besonders gelungen finden wir das Zusammenspiel aus reifen Tanninen und Frische. Der Wein hat Substanz, bleibt dabei aber erstaunlich zugänglich. Ein schöner Vertreter der AOC Gigondas von der südlichen Rhône, wenn man einen charaktervollen Rotwein sucht, der Kraft und Trinkfluss zusammenbringt. Unser Tipp: Bei etwa 14 °C servieren. So kommt die Frische besser zur Geltung und der Wein wirkt nicht unnötig schwer. Ideal zu geschmortem Rind, Lamm, kräftigen mediterranen Gerichten oder gereiftem Käse. Bewertungen | Jahrgang 2024: Jancis Robinson: 16/20 Punkten
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