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Portugal
Die Portugiesen haben mit 71,5 Flaschen pro Kopf, den höchsten Weinkonsum der Welt. Wenn Sie jemals Wein aus Portugal gekostet haben wissen Sie warum.
Portugal: Enorme Vielfalt auf kleinem Raum! Die Geschichte des Weinbaus in Portugal ist an Dramatik kaum zu übertreffen. Mit der bis 1974 herrschenden autoritären Diktatur, erlitt das Land im Weinbau den dritten Rückschlag nach der Herrschaft der Mauren und der Reblausplage. Die Diktatur legte mehr Wert auf Getreideanbau, als auf Wein.

Nach der maurischen Epoche (8. bis 12. Jahrhundert), boomte der Weinsektor im 14. Jahrhundert. Zuerst war es die stetig wachsende Nachfrage aus England. Dann stieg Portugal zur See- und Handelsmacht auf. Portugiesische Weine wurden in aller Welt bekannt. Mit den 1756 erlassenen Vorschriften zum Weinbau und eine strenge Abgrenzung des Anbaus im Douro-Tal, ging dieses als erste Ursprungsbezeichnung in die Weingeschichte ein.

Das Douro-Tal, das Vinho Verde Gebiet und das Alentejo machen alleine ca. 30% der gesamten Rebfläche von 230 000 Hektar aus. Kein europäisches Land hat mehr autochthone Sorten, die inzwischen geschützt und kultiviert werden. (Siehe dazu auch die Informationen bei dem Produzenten Plansel). Die Tempranillo Traube, die hier Aragonez heißt, ist die einzige Gemeinsamkeit mit dem spanischen Nachbarn. Ansonsten sind die Weine schon durch den klimatischen Einfluss des Atlantiks nicht zu vergleichen. Kontinentales Klima kommt nur entlang der spanischen Grenze vor.

Aus dem kühlen Norden kommen leichte fruchtbetonte Weissweine (Vinho Verde). Die Dessertweine (Port, Madeira) sind eine Klasse für sich. Doch gerade die Kultivierung der beiden Sorten Touriga Franca und Touriga Nacional beschert uns heute elegante kräftige Rotweine, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Wann werden Sie ihn probieren?