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0.375 Liter
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Produktnummer:
125820
Hersteller:
Weingüter Wegeler
Produktinformationen "2023 Rothenberg Auslese 0,375l"
Der Rothenberg hat schon mehr Geschichte auf dem Buckel als so mancher Schlosskeller: erste Erwähnung 1145, damals noch mit adligem Touch. Heute trägt er seinen Namen wohl wegen der rötlichen Böden – und genau die machen den Charakter dieser Auslese aus.
Reife Aprikosen, kandierte Zitrusschalen und ein Hauch Honig treffen auf diese fast salzige Mineralik, die vom roten Schiefer hochkrabbelt. Am Gaumen wird’s dann richtig luxuriös: dicht, cremig, mit einer Balance aus Süße und Säure, die fast unanständig elegant wirkt.
Eigenschaften "2023 Rothenberg Auslese 0,375l"
| Jahrgang: | 2023 |
|---|---|
| Lebensmittelbezeichnung: | Wein |
| Weinart: | Süßwein , Weißwein |
| Geschmack: | edelsüß |
| Land: | Deutschland |
| Anbauregion: | Rheingau |
| Herkunft | Qualität: | Deutscher Prädikatswein , VDP.Grosse Lage |
| Rebsorte: | Riesling |
| Alkoholgehalt: | 7 % vol. |
| Füllmenge: | 0,375 Liter |
| Trinktemperatur: | 9-10 °C |
| Reifepotential: | 20 Jahre |
| Allergene: | enthält Sulfite |
| Passt zu: | Dessert , Käse |
| Anschrift Hersteller/Weingut: | Weingüter Wegeler - Gutshaus Oestrich, Friedensplatz 9-11, 65375 Oestrich-Winkel |
Hersteller | Weingut "Weingüter Wegeler"
„Ein guter Riesling ist wie ein großes Symphonieorchester. Da ist Musik im Aromenspiel drin.“ (Zitat von Mr. Wine). Ob das Ludwig van Beethoven ähnlichsah? 1827 schrieb er seinem Verleger Schott in Mainz ihm „guten alten Rhein- und Mosel Wein, der in Wien für kein Geld der Welt unverfälscht zu haben ist" zu senden.
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Der Begriff „alter Wein“ in Verbindung mit Weißwein mag verwundern, wird oftmals sofortige Trinkreife von jungen Weinen erwartet. Und Wein sollte vielleicht nicht zufällig alt werden. Nicht jeder Wein hat das Potential beim Altern zu reifen. Aber im Traditionshaus Wegeler hat man sich darauf spezialisiert, Weine ganz bewusst für einen späteren Trinkgenuss wegzulegen, unter anderem mit der Vintage-Collection. Das man dies mit Beethovens Lieblingsrebsorte macht, ist kein Zufall. Denn auch die Geschichte der Weingüter Wegeler ist eng mit der Geschichte des Rieslings verbunden.
1861 heiratete Julius Wegeler Emma Deinhard. Nachdem Emmas Vater, August Deinhard, überraschend verstarb, wurde Julius Wegeler, der bisher Exportbeauftragter der bereits berühmten Sektkellerei war, mit der Leitung der Firma beauftragt. 1882 entschloss man sich im Rheingau ein Weingut zu kaufen. 1900 gründete Julius Wegeler das Gutshaus Bernkastel. Er kaufte einen großen Teil der Lage Bernkasteler Doctor. 1902/03 entstand dann ein Kelterhaus nach dem Prinzip der Gravitation im Ortsteil Kues. Die natürliche Schwerkraft zu nutzen war die Idee des Gravitations-Prinzips. Die Weinproduktion verteilte sich auf drei Etagen. Auf dem Weg durch die einzelnen Herstellungsschritte nutzte man das Traubeneigene Gewicht und ihre eigene Geschwindigkeit. So konnte weitestgehend auf das Pumpen oder Umfüllen verzichtet werden.
Auch heute noch werden die handgelesenen Trauben im Gutshaus Bernkastel weiterverarbeitet. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der schonenden Behandlung der Beeren. Bedingt durch die Gravitation wird so auf eine mechanische Belastung verzichtet.
Die Weingüter Wegeler vinifizieren ihre Weine an der Mosel zu 90% in klassifizierten VDP.Grossen Lagen und im Rheingau zu 100 % in klassifizierten VDP.Ersten- und Großen Lagen. Auf einen Zukauf von Trauben, Most oder Wein wird im Hause Wegeler komplett verzichtet, nach dem Motto wo Wegeler drauf steht ist auch Wegeler drin. Die ersten Weinberge in Rüdesheim und Oestrich-Winkel gehören immer noch zum Familienbesitz der Wegelers. Inzwischen beträgt der Gesamtbesitz der beiden Wegeler Gutshäuser im Rheingau und an der Mosel 60 Hektar.
Und ganz Vintage sitzt die Weinguts-Verwaltung nach wie vor im Herrenhaus am Friedensplatz in Oestrich-Winkel.
Mit so viel Erfahrung, konzentriert auf eine Rebsorte – Riesling - überraschte man dann die Weinwelt 2012 mit dem ersten Vintage Wein. Ein ganz großes Orchester was Wegeler damit bietet. Schade das Beethoven es nicht mehr erleben kann…